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Besuch des Audi museum mobile in Ingolstadt

Der Jagdwagen für das schwedische Königshaus, ausgestellt auf der Automobilausstellung in Stockholm 1923, ist heute im Audi museum mobile in Ingolstadt zu sehen. Als besondere Kennzeichen des HORCH 10/35 PS Phaeton (2.612 ccm Hubraum, 80km/h Höchstgeschwindigkeit) sind aufwändige Einlegearbeiten am Armaturenbrett, ein aufklappbares Waschbecken und eine kurze Getriebeübersetzung zu vermerken.

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Der Besuch des Museums, dessen ungewöhnliche Architektur hinter der vollverglasten Fassade das Prinzip der Jahresringe eines Baumstammes aufgreift, war eine faszinierende Zeitreise in die Geschichte des Automobilbaus bei Audi, dem größten Arbeitgeber in der Region. Hier lässt sich die Tradition des Automobil- und Motorenbaus des Unternehmens bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Eine interessante Anekdote erzählt, dass der Namensgeber August Horch war, der 1909 aus einem Namen Horch den Markennamen „audi“ entwickelte, indem er den Imperativ von „höre – horch“ ins Lateinische „audi“ übersetzte. Die Idee dazu stammte von dem Sohn eines Geschäftspartners.

… übrigens wurde der Jagdwagen für das schwedische Königshaus niemals ausgeliefert.